Via Fortebraccio ist eine Straße im historischen Zentrum von L’Aquila.
Sie ist benannt nach einem der größten Feinde der Stadt, Andrea Fortebraccio da Montone, bekannt als Braccio da Montone, der zwischen 1423 und 1424 während des Krieges von L’Aquila die Stadt belagerte und dabei ums Leben kam.
Braccio da Montone war ein mächtiger Feldherr im Dienst des Königreichs Neapel, der versuchte, die Stadt zu erobern, um seine Herrschaft über die Abruzzen zu festigen.
L’Aquila leistete jedoch heftigen Widerstand, unterstützt vom Papst, Mailand und weiteren Verbündeten.
Nach monatelanger Belagerung und Verwüstung der Umgebung kam es am 2. Juni 1424 zur entscheidenden Schlacht: Braccios Truppen wurden besiegt, und er selbst starb an seinen Verletzungen.
Der Sieg war ein bedeutender Moment für die Stadt, die ihre Autonomie und die Verbundenheit mit dem Papsttum bewahren konnte.





